Organisationsdiagnostik

Jede Form von Diagnose stellt den Versuch dar, die Ist-Situation theoriegeleitet möglichst vollständig zu beurteilen.

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Eine Organisation ist ein System, das unaufhörlich inneren und äußeren Einflüssen ausgesetzt ist. Der Begriff „Organisationsdiagnostik“ suggeriert eine einfache Möglichkeit, alle relevanten Faktoren problemlos abzubilden und in ein vollständiges Bild zusammenfassen zu können. Die Realität gestaltet sich komplexer: Nicht die gesamte Organisation wird beurteilt – sondern die für das Unternehmen gerade vordergründigsten Einflüsse werden untersucht.

Um das zu erreichen sind 2 grundlegende Voraussetzungen zu gewährleisten:

  • ein umfassendes, theoretisches Modell, um relevante Faktoren zu identifizieren
  • geprüfte Instrumente zur Erhebung der relevanten Messgrößen

Die Arbeits- und Organisationspsychologie liefert eine Vielzahl an empirisch geprüften Modellen, die Zusammenhänge zwischen Wirkfaktoren innerhalb einer Organisation beschreiben. Nur ein umfangreiches Konzept wird der Komplexität des Alltags in einer Organisation gerecht.
Mit professionellen Messinstrumenten wird die Erhebung von Teilaspekten der Organisation erst möglich gemacht. Dabei kommt zuerst der Auswahl der Instrumente, wie auch der Interpretation der Ergebnisse ein besonderer Stellenwert zu – denn die Ergebnisse dieser Erhebung stellen die Basis dar, auf der Maßnahmen entwickelt und Veränderungen angestoßen werden können.

Professionelle Diagnostik in Ihrer Organisation garantiert Ihnen somit, wofür MAPS seit jeher zu stehen vermag: wertvolles Handeln.

Im Folgenden sollen einige häufig an uns gestellte Fragen bzgl. Datenschutz und -erhebung beantwortet werden:

  • Anonymität & Rückverfolgbarkeit
  • Erhebungstechniken
  • Datenschutzprinzipien
Können die angegebenen Daten einzelner Personen zurückverfolgt werden?
Organisationsdiagnostik dient im Wortsinn der Beurteilung von Teilen bzw. der gesamten Organisation. Einzelpersonen sind dementsprechend aus Sicht der Organisationsdiagnostik nicht gesondert zu beurteilen – aus diesem Grund ist eindeutige Rückverfolgbarkeit schon bei der Erhebung der Daten nicht gegeben. Selbst, wenn im Zuge von Gruppenverfahren oder Teamdiagnosen sehr kleine Gruppen untersucht werden, was unter Umständen eine Zuordnung von Daten ohne personenbezogene Angaben ermöglichen könnte, finden die Auswertungen auf Gruppenebene statt, Individuen werden stets anonymisiert behandelt.

Kann der/die AuftraggeberIn auf die Daten für Einzelpersonen zugreifen?
Nein. Einerseits ist eine namentliche Zuordnung der gespeicherten Datensätze technisch nicht möglich, andererseits erlaubt MAPS keine Einsicht der gesammelten Daten durch Dritte.
Wie werden Daten in einem Unternehmen erhoben?

Je nach Fragestellung kommen unterschiedlichste Methoden zur Anwendung, welche mit der Organisation im Vorhinein hinsichtlich Voraussetzungen und Ablauf abgesprochen werden. Üblicherweise werden großflächige Befragungen, die einen bedeutsamen Anteil an der gesamten Belegschaft eines Unternehmens erreichen sollen, entweder per online-Fragebogen oder Papier-und-Bleistift Fragebögen durchgeführt.
Andere Varianten beinhalten sog. Großgruppenverfahren – moderierte Gruppenworkshops, die anhand eines besonderen Ablaufs für die Bearbeitung einer Fragestellung geeignet sind – oder Interviewtechniken.
Wesentlich ist, zu erkennen, welche Methode für die vorliegende Fragestellung die bestmögliche Balance zwischen Informationsgewinn und Ökonomie der Durchführung bietet. Diese Auswahl wird von MAPS unter testtheoretischen Gesichtspunkten getätigt und mit der Organisation gemeinsam umgesetzt.
Wo sind die Daten gespeichert?
Die von uns erhobenen Daten sind in Datenbanken unseres österreichischen Servers gespeichert. Zugriff auf diese Datenbanken haben ausschließlich authorisierte Personen von MAPS.

Wie lange sind die Daten gespeichert?
Wenn nicht anders vereinbart werden die Datensätze für die Dauer des vereinbarten Projektzeitraums/Auftragsverhältnisses gespeichert und anschließend gelöscht. Eine längerfristige Speicherung zum Zweck späterer Vergleichbarkeit bei Folgeprojekten ist prinzipiell möglich, bedarf jedoch individueller Vereinbarungen.